Wiesbaden, 10.01.2012: Mit der Stand-Alone-Version des Empfangsmoduls (WR 400) ist das Funk-Sensorsystem von Eckelmann unabhängig von E*LDS nutzbar. Durch seinen integrierten Webserver lässt sich das Empfangsmodul in ein lokales Netzwerk einbinden und ist damit über einen Webbrowser parametrierbar – ähnlich wie man es von der Einrichtung eines WLAN-Routers zu Hause kennt. Ein separates Bediengerät oder zusätzliche PC-Software ist nicht nötig und für die Parametrierung sind keine Spezialkenntnisse erforderlich. Inbetriebnahme und Nutzung werden durch die neue Server-Client-Lösung deutlich komfortabler.
Sollwerte, Messintervalle, mehrstufige Alarm-Prioritäten etc. lassen sich schnell für jeden Sensor einrichten (Bild 2). Über die Anzeige der Signalstärke bzw. Sendeleistung können problematische Sensorpositionen rasch identifiziert und optimiert werde
Wecken, anmelden, funken
Um einen Sensor im Netzwerk „anzumelden“, muss lediglich die produktseitige Kennung des Sensors eingegeben und der Sensor mit dem Aktivierungsmagneten „Wake Me Up“ eingeschaltet werden. Selbstverständlich kann jeder Sensor über seinen Namen einer Messstelle zugeordnet werden, ggf. mit einer zusätzlichen Angabe zur genauen Position des Sensors, z.B. „Bedientheke Fisch“ oder „Kühlregal Mopro 1“.
Die Temperaturdaten werden in übersichtlichen Tabellen im Browser dargestellt (Bild 1). Für den Export in andere Anwendungen stehen die Daten im XML-Format zur Verfügung. Das kleine Dienstprogramm Alarm Notifier in der Windows-Taskleiste ist eine ideale Ergänzung: Es macht den Nutzer durch ein Pop-up-Fenster und einen Alarmton auf aufgetretene Alarme aufmerksam.
Der Funksensor TS 30 W bzw. T 30 XW (mit externem Fühler) ist für die unterschiedlichsten Messaufgaben im gewerblichen und industriellen Umfeld geeignet und dank seiner kompakten Maße äußerst flexibel einsetzbar. Das Funksensorsystem von Eckelmann hat sich besonders dort bewährt, wo es um eine kostengünstige ständige Überwachung und Dokumentation von Temperaturen geht. Ein Beispiel ist das Erfassen warennaher Kühllufttemperaturen in Kühlmöbeln zur HACCP-konformen Temperaturdokumentation. Weitere wichtige Anwendungsfelder sind beispielsweise Kühllager, Rechenzentren, Gewächshäuser, pharmazeutische Warenlager oder medizinische Einrichtungen.
Der Temperaturbereich von –40 bis +80 °C deckt eine breite Spanne an Messaufgaben ab. Die Temperaturdaten werden zuverlässig und wartungsfrei an ein Empfangsmodul für bis zu 100 Sensoren gesendet – in frei parametrierbaren Abständen von 5 bis 30 Minuten. Innovative Niedrigenergietechnologie macht den Funksensor im Standardbetrieb 10 Jahre lang autark.
2623 Anschläge (Text) / 404 Anschläge (Teaser)
Weitere Informationen:
Bilderunterschriften:
- Bild 1: Tabellarische Darstellung der aktuellen Temperaturdaten
- Bild 2: Parametrierung der Alarmmeldung für einen Funksensor
- Bild 3: Applikationsbeispiel: Funksensor-Positionen in einem Kühlregal und einem angrenzenden Kühllager
- Bild 4: 24h-Temperaturliste