Das mobile Bedien- und Steuergerät hat Serienreife erlangt. Einsatzgebiete sind mobile Anwendungen in der Agrartechnik und Kommunaltechnik.
Das neue mobile Bedien- und Steuergerät der ECKELMANN AG hat die Serienreife erlangt und wurde nun erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.
Es handelt sich um eine OEM-Entwicklung für Düngestreuer der Firma Rauch Landmaschinenfabrik GmbH. Umfangreiche Tests unter Laborbedingungen und Praxistests hat das Bedien- und Steuergerät mit Bravour gemeistert. Einsatzgebiete sind mobile Anwendungen in der Agrar- und die Kommunaltechnik.
Der Daumenbediener im Traktor-Cockpit
Das kompakte Bediengerät mit asymmetrischer Form ist eine gelungene Synthese aus Funktionalität und Ergonomie und erfüllt die hohen Anforderungen der Agrartechnik. Wegen der starken Bewegung des Traktors ist es hilfreich, dass der Bediener den Handballen am Terminal ablegen kann. Während der Fahrt erreicht er so alle notwendigen Funktionen allein mit dem Daumen über die beleuchtete und haptisch gut fühlbare Folientastatur rechts vom Display. Das gewährleistet eine sichere Einhandbedienung.
Es ist weltweiter „Standard“, dass sich der Einstieg in Traktoren in Fahrrichtung links befindet. Bedienterminals werden daher üblicherweise rechts vom Lenkrad platziert. Sowohl Links- als auch Rechtshänder bedienen also mit der rechten Hand. Durch die kompakten Maße (270 x 190 x 51 mm) des Bedienteils wird die Sicht des Fahrers nicht behindert.
ISOBUS-konformes Screendesign
Optional ist eine Touch-Bedienung möglich. Die übersichtliche Visualisierung auf dem 5,7‘‘ TFT-Display verwendet den CCI-ISOBUS-Stack und ist ISO 11783-konform. Eine intuitive Menüführung erlaubt eine komfortable Interaktion mit dem Gerät. Um den Fahrer nicht abzulenken, wurde die Informationsdichte auf das Wesentliche reduziert. Im Bild ist beispielsweise die Visualisierung eines Großflächenstreuers mit Überladewagen zum Nachfüllen zu sehen. Unterhalb des Displays finden sich 4 Funktionstasten.
Für Performance sorgt ein leistungsstarker Freescale i.MX257 Prozessor (ARM9, 32 bit, 400 MHz, Automotive). Als Schnittstellen stehen zur Verfügung:
- ISOBUS
- Fahrgeschwindigkeit gemäß ISO 11786
- 1x CAN- und 1x LIN-Bus
- USB, z. B. für den komfortablen Upload von Streutabellen
- RS232
Programmierbar ist das Gerät unter der herstellerunabhängigen Entwicklungsumgebung CoDeSys® V3 oder mit C/C++. Dadurch geben wir den Herstellern von Landmaschinen die Möglichkeit, ihre Applikationen selbst zu entwickeln. ECKELMANN übernimmt die Entwicklung der Hardware und der spezifischen Systemfunktionen. Beim Erstellen der Applikationssoftware stehen unsere erfahrenen Ingenieure den Kunden aber mit Rat und Tat zur Seite.
Die Möglichkeit Hardware und Funktionalität selbst zu definieren, verschafft dem Kunden einen handfesten Innovationsvorsprung und macht sein Gerät einzigartig im Vergleich zu ähnlichen Lösungen am Markt.
Wir sind überzeugt: Die Aufgabenteilung zwischen Hard- und Softwareentwicklung verkürzt die Innovationszyklen: Software-Prototypen sind schneller im eigenen Haus erstellt, als wenn das Software-Engeneering extern beauftragt wird.
Langzeitverfügbarkeit
Für alle Produkte bietet ECKELMANN eine kontinuierliche Produktfolge sowie ein nachhaltiges Servicekonzept auf Basis langer, garantierter Verfügbarkeit von Ersatzteilen.
