Kameraportal zu Identifikation in Transportgebinden

Das Kameraportal E•SEE Scan identifiziert Paletten, Kisten, Kartons oder Trays in großen Transportgebinden. Bis zu 16 „digitale Augen“ scannen dazu mehrere hundert Barcodes oder Matrixcodes auf einen Streich – unabhängig von der Position und Orientierung.

Das Kameraportal E-SEE Scan identifiziert mehrere 100 Barcodes oder Datamatrixcodes auf einmal
Das Kameraportal E•SEE Scan identifiziert mehrere 100 Barcodes oder Datamatrixcodes auf einmal

Die Codeerfassung erfolgt entweder im Stillstand des Transportgebindes oder – bei Verwendung schnellerer Kameras – im Durchlauf mit Geschwindigkeiten bis zu 4 m/s. Innerhalb von ca. 2 s werden die Scandaten ausgewertet. Die Erfassungsergebnisse werden via Ethernet an eine angeschlossene Datenverarbeitung übergeben, z.B. ein Lagerverwaltungs- oder Materialflusssystem.

Ob ein Code beschädigt oder verschmutzt ist, wird automatisch registriert und gemeldet. Sind Informationen über die Anzahl, der Geometrie und das Packungsmuster der Objekte im Transportgebinde bekannt, kann die Vollständigkeit und Konsistenz mit elektronischen Lieferscheinen validiert werden.

E•SEE Scan ist in weiten Bereichen anpassbar:

  • Leseabstände und Sichtfeldgrößen
  • Typ und Strichstärke der Codes
  • Identifikation Klarschrift (OCR) oder Farbcodes
  • Anzahl Produkte in einem Gebinde
  • Höche und Breite der Transportgebinde
  • Optional kann zwischen den beiden Kamerastelen eine weitere Kamera installiert werden, die Informationen von der Oberseite der Palette erfasst.
Bedienoberfläche des Kameraportals
Bedienoberfläche des Kameraportals

E•SEE Scan macht das Tracking & Tracing effizienter. Der Aufbau des Portals erlaubt eine Nutzung in automatischen Förderanlagen oder durch Flurförderfahrzeuge

Logistik mit Mehrwegbehältern

Das Kameraportal wird in Anwendungen der Kreislauf- und Kommissionierlogistik verwendet. Ein großes Handelsunternehmen hat damit eine bundesweite Kreislauflogistik für Mehrwegbehälter aufgebaut. Die Zuteilung und Rücknahme der Transportbehälter wird dabei durch Systeme zur Bedarfs- und Tourenplanung gesteuert (siehe Bild).

Beispielanwendung: Kreislauflogistik mit Mehrwegbehältern
Beispielanwendung: Kreislauflogistik mit Mehrwegbehältern
  • Vollautomatische und schnelle Vereinnahmung großer Gebinde ohne Vereinzelung
  • Hohe Erkennungsleistung durch Verwendung leistungsfähiger Kameratechnologie
  • Just-in-time-Prüfung der Konsistenz (z.B. Vollständigkeit) eines Gebindes - bei Verwendung elektronischer Lieferscheine
  • Just-in-time-Buchung im Warenein- bzw. -ausgang